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Arbeitsmarktpolitik
Die richtige Arbeitsmarktpolitik für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigungssicherung benötigen Anpassungsfähigkeit, eine arbeitsteilige Wertschöpfung und einen flexiblen Arbeitsmarkt. Die Digitalisierung erfordert moderne Rahmenbedingungen für ein Arbeiten 4.0.
Es müssen betriebliche und individuelle Gestaltungsspielräume eröffnet werden. Pauschale gesetzliche Regelungen werden in Zukunft noch weniger die richtigen Antworten auf die neuen Herausforderungen sein können.

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Das Tariftreuegesetz belastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit bürokratischen Anforderungen. Immerhin: Die Herausnahme der Lieferleistungen aus dem Anwendungsbereich ist ein positives Signal.
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt zur Unzeit. Vor allem mittelständische Betriebe werden über Gebühr mit neuen Berichtspflichten belastet. Die Bundesregierung muss sich dafür stark machen, diese Richtlinie wieder abzuschaffen.
Die EU‑Entgelttransparenzrichtlinie droht den Mittelstand zu belasten – ohne erkennbaren Nutzen für mehr Entgeltgleichheit. Deutschland sollte sich für ihre Abschaffung einsetzen.
Die Beschäftigung im Maschinenbau ist 2025 um gut 2 Prozent zum Vorjahr gesunken. Neben der globalen Konjunkturflaute sind die Standortprobleme in Deutschland und Europa ein wesentlicher Treiber.
Während die wirtschaftliche Lage ernst ist, blockieren die Gewerkschaften weiterhin dringend benötigte Arbeitsmarktreformen. Das Festhalten am Status quo, wie zum Beispiel dem starren Acht-Stunden-Tag, ist in der aktuellen Situation unverantwortlich.
Auch im Maschinenbau werden Stellen abgebaut, weil die Rahmenbedingungen nicht besser werden. Die Politik versäumt es, ihre Hausaufgaben zu machen: Bürokratie und Steuern abbauen, Arbeitsmarkt flexibilisieren.
Zum 1. Januar 2026 und im Laufe des nächsten Jahres werden in den Bereichen Arbeitsmarkt, Alterssicherung, Gesundheit und Pflege verschiedene Änderungen in Kraft treten.
Das Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur Gleichstellung der Kindererziehungszeiten wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit ist das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen.
Das Bundeskabinett hat die erneute Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes am 17. Dezember 2025 per Verordnung beschlossen.
Das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung hat am 12. Dezember 2025 das EinfachMachen-Portal gestartet.
Im Zuge der Abschlussberatung am 05.12.2025 wurde der bisherige Gesetzesentwurf in der durch die Beschlussempfehlung geänderten Fassung angenommen. Die Beschlussempfehlung und den Bericht des Verteidigungsausschusses überlassen wir Ihnen anliegend.
Das Rentenpaket der Bundesregierung ist ein Rückschritt, kein Fortschritt. Statt dringend benötigter struktureller Reformen zementiert es jedes Jahr die Schieflage im System.
Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat sich auf eine Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld verständigt.
Die NRW-Initiative „Europa – Erleben und Lernen“ fördert Auslandsaufenthalte für Auszubildende und stärkt internationale Kompetenzen.
Der Hightech-Standort Deutschland benötigt endlich Reformen. Nur dann können Einstellungs- und Beschäftigungsanreize folgen sowie wieder mehr Interesse für die wichtigen MINT-Studiengänge.
Die EU will mit dem Digital-Omnibus drei Gesetze gleichzeitig angehen und damit erste Entlastungen für die Industrie schaffen. Für die Wettbewerbsfähigkeit des Digitalstandorts Europa reicht das jedoch nicht aus.
Nur 37 Prozent der Maschinenbau-Unternehmen sind tarifgebunden. Unsere aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit setzt auf betriebliche Flexibilität statt formale Tarifverträge.
Nachbesserungen beim Rentenpaket sind dringend notwendig. Die Junge Union und Junge Gruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion sehen hier klarer als die Bundesregierung.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einer Klage Dänemarks zur Annullierung der Mindestlohn-Richtlinie nur teilweise stattgegeben und nur Unterabsätze für nichtig erklärt.
Die von der Bundesregierung angekündigten Wirtschaftsreformen lassen weiter auf sich warten, während Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Unternehmen brauchen spürbare Entlastungen jetzt und nicht irgendwann - auch im Sozial- und Arbeitsmarktbereich.
Die Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung – MiLoV5) ist am 07. November 2025 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.
Am 5. November 2025 hat das Entlastungskabinett der Bundesregierung Eckpunkte zum Bürokratierückbau beschlossen, die auch den Arbeitsschutz betreffen.
Der Maschinen- und Anlagenbau steht vor neuen Herausforderungen: Gesetzesänderungen, politische Entscheidungen und aktuelle Gerichtsurteile verändern die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen und stellen Unternehmen vor neue Anforderungen.
Das geplante Tariftreuegesetz schadet dem industriellen Mittelstand, weil es noch mehr Bürokratie bringt, obwohl die Unternehmen faire Löhne zahlen. Zudem gilt es nur in Deutschland, was ausländischen Firmen einen Vorteil bringen kann.
Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat die Ergebnisse einer Betriebsbefragung zur Entwicklung der Belastung der deutschen Betriebe durch Bürokratie veröffentlicht.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Plan zum Bürokratieabbau im Arbeitsschutz vorgelegt.
Der Bundestag hat am 10. Oktober 2025 in erster Lesung über den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes (Tariftreuegesetz) beraten.
In einer ohnehin angespannten Wirtschaftslage ist das Tariftreuegesetz ein Schritt in die falsche Richtung. Im Effekt werden mittelständische Unternehmen in Deutschland belastet, ausländische Wettbewerber hingegen nicht.
Am 27.08.2025 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Wehrdienstes - Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) beschlossen.
Mehr als 3 Millionen Arbeitslose – diese Zahlen müssen der Weckruf für die Politik sein. Deutschland braucht eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik. Ohne eine Reduzierung der Sozialausgaben und Reformen wird sich die Situation weiter verschärfen.
Der Maschinenbau muss gravierende Zusatzbelastungen stemmen: US-Zölle erschweren das Geschäft erheblich, zugleich schwächen steigende Sozialabgaben und hohe Steuern die Betriebe. Schnelles Handeln der Regierung ist gefordert.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau in Deutschland ist zum Halbjahr leicht gesunken, die Unternehmen halten aber auch in turbulenten Zeiten an ihren Stammbelegschaften fest.
Unternehmen im Maschinenbau zahlen gut, sollen aber trotzdem mittels des Tariftreuegesetz gebrandmarkt werden. Die Regierung steuert hier auf falschem Kurs - ebenso wie bei den weiter steigenden Sozialausgaben.
Auch in der Industrie nimmt die Beschäftigung ab und solange die Bundesregierung echte Reformen am Arbeitsmarkt verweigert, wird sich das Problem weiter verschärfen. Das spiegelt sich auch im Haushaltsentwurf wider.
Die Mindestlohnkommission hat in der dritten Beratungssitzung zur Mindestlohnanpassung am 27. Juni 2025 auf der Grundlage eines Vermittlungsvorschlags der Vorsitzenden einstimmig einen Beschluss über die Erhöhung des Mindestlohns gefasst.
Das von Arbeitsministerin Bas angedachte Rentenpaket mit Mehrausgaben löst keines der Probleme, sondern vergrößert sie. Unternehmen und Beschäftigte brauchen ernsthafte Strukturreformen.
Lohnnebenkosten müssen deutlich reduziert werden, nur dann ist mehr Beschäftigung zu erwarten. Hierzu braucht es eine echte Strukturreform in den Sozialversicherungszweigen.
Die EU und das Vereinigte Königreich haben beschlossen, einen Dialog über die Einreise und den Aufenthalt von Personen zu Geschäftszwecken aufzunehmen. Der VDMA hofft, dass dies Arbeitseinsätze in das Vereinigte Königreich erleichtert.
Die Unternehmen in Deutschland brauchen dringend Entlastung, auch bei den Arbeitsmarktregeln. Die Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Flexibilität.
Deutschland ist Schlusslicht der Industrienationen beim prognostizierten Wirtschaftswachstum. Es braucht Reformen auch am Arbeitsmarkt, die als schmerzhaft empfunden werden können.
Kein Wirtschaftswachstum, eine alternde Gesellschaft und steigende Ausgaben und Beiträge: Die Herausforderungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik könnten kaum größer sein.
Die Zukunft der Rentenfinanzierung ist die größte Lücke im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Um die Rente zukunftsfähig zu machen, braucht es auch unpopuläre Maßnahmen.
Der Arbeitsmarkt sendet ein deutliches Signal: Statt weiterer sozialer Wohltaten sind jetzt Strukturreformen gefragt, auch wenn sie unpopulär sein mögen.
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus zu sichern, fordert der VDMA verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Eine starke Industrie bedeutet eine starke Wirtschaft.
Die Tarifvertragsparteien der M+E Industrie in Baden-Württemberg haben einen Tarifvertrag geschlossen, der es Unternehmen ermöglicht, Arbeitnehmer zur Vermeidung von Kurzarbeit oder Entlassungen untereinander auszuleihen.
Die IG Metall möchte Industriearbeitsplätze sichern, indem sie tarifgebundene Unternehmen bevorzugt. Das ist der falsche Weg.
Der VDMA fordert eine Arbeitsmarktpolitik, die Fachkräfte sichert, Leistung anerkennt, Flexibilität bietet und dadurch unsere Sozialsysteme stabilisiert.
Der NRW-Maschinen- und Anlagenbau leidet nicht nur unter den Auswirkungen der globalen Herausforderungen, sondern auch unter der Umsetzung von EU-Regulierungen, der überbordenden Bürokratie oder der fehlenden Planungssicherheit.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hatte am 18.04.2023 einen Entwurf zur Regelung der Arbeitszeiterfassung veröffentlicht. Dieser fand in der Koalition bisher keine Zustimmung.
Es braucht einen Wandel in verschiedenen Bereichen des Bildungs- und Arbeitslebens, um mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen. Was genau, das untersucht die aktuelle Studie der Impuls-Stiftung des VDMA. Im Fokus steht dabei erstmals das Scharnier Studium/Berufseinstieg und die ersten Beschäftigungsjahre von Ingenieurinnen.
Veranstaltungen & Messen
Participants will gain a basic understanding of generation of noise in electric motors - whether in design, development, or testing. Non-electrical engineers will learn how they can specifically influence the acoustic behavior and be provided with practical tools for evaluation and optimization, including simple approximation formulas that can be used to estimate and classify typical noise phenomena - without in-depth knowledge of electrical engineering.
We are looking forward to the first meeting of our "Change in Action" series at AZO AZO GmbH + Co. KG in Osterburken in 2026.
This in-depth course is aimed specifically at developers with experience in OPC UA. It provides an introduction to the OPC UA Machinery (OPC 40001) standard. The necessary types and concepts of the base model and other relevant companion specifications (DI, Machinery, ISA 95) are presented. The participants will then learn about the various building blocks of the Machinery standard based on the use cases. Practical exercises deepen the understanding and enable the participants to apply the acquired knowledge directly to realistic examples.
This course is aimed at managers and product management and aims to provide a basic understanding of the relevance and applicability of OPC UA in the context of their own business area. The focus is on how the technology can contribute to increasing business efficiency.
The seminar will give you a general overview of possible methods that can be used to monitor the condition of your application - a machine, a gearbox or a function. Which procedures are established, when and how does it make sense to monitor lubricant, load or vibration? How can suitable limit values be determined? Current examples from aviation, general mechanical engineering and other applications round off the presentation.
The world of work is changing rapidly: AI has long since arrived in everyday corporate life. For those responsible for training, this means: act now: Those who do not systematically integrate AI into their training are risking quality, securing skilled workers - and losing touch with their learners.
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