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Arbeitsmarktpolitik
Die richtige Arbeitsmarktpolitik für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigungssicherung benötigen Anpassungsfähigkeit, eine arbeitsteilige Wertschöpfung und einen flexiblen Arbeitsmarkt. Die Digitalisierung erfordert moderne Rahmenbedingungen für ein Arbeiten 4.0.
Es müssen betriebliche und individuelle Gestaltungsspielräume eröffnet werden. Pauschale gesetzliche Regelungen werden in Zukunft noch weniger die richtigen Antworten auf die neuen Herausforderungen sein können.

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Die NRW-Initiative „Europa – Erleben und Lernen“ fördert Auslandsaufenthalte für Auszubildende und stärkt internationale Kompetenzen.
Der Hightech-Standort Deutschland benötigt endlich Reformen. Nur dann können Einstellungs- und Beschäftigungsanreize folgen sowie wieder mehr Interesse für die wichtigen MINT-Studiengänge.
Die EU will mit dem Digital-Omnibus drei Gesetze gleichzeitig angehen und damit erste Entlastungen für die Industrie schaffen. Für die Wettbewerbsfähigkeit des Digitalstandorts Europa reicht das jedoch nicht aus.
Nur 37 Prozent der Maschinenbau-Unternehmen sind tarifgebunden. Unsere aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit setzt auf betriebliche Flexibilität statt formale Tarifverträge.
Nachbesserungen beim Rentenpaket sind dringend notwendig. Die Junge Union und Junge Gruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion sehen hier klarer als die Bundesregierung.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einer Klage Dänemarks zur Annullierung der Mindestlohn-Richtlinie nur teilweise stattgegeben und nur Unterabsätze für nichtig erklärt.
Die von der Bundesregierung angekündigten Wirtschaftsreformen lassen weiter auf sich warten, während Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Unternehmen brauchen spürbare Entlastungen jetzt und nicht irgendwann - auch im Sozial- und Arbeitsmarktbereich.
Die Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung – MiLoV5) ist am 07. November 2025 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.
Am 5. November 2025 hat das Entlastungskabinett der Bundesregierung Eckpunkte zum Bürokratierückbau beschlossen, die auch den Arbeitsschutz betreffen.
Der Maschinen- und Anlagenbau steht vor neuen Herausforderungen: Gesetzesänderungen, politische Entscheidungen und aktuelle Gerichtsurteile verändern die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen und stellen Unternehmen vor neue Anforderungen.
Das geplante Tariftreuegesetz schadet dem industriellen Mittelstand, weil es noch mehr Bürokratie bringt, obwohl die Unternehmen faire Löhne zahlen. Zudem gilt es nur in Deutschland, was ausländischen Firmen einen Vorteil bringen kann.
Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat die Ergebnisse einer Betriebsbefragung zur Entwicklung der Belastung der deutschen Betriebe durch Bürokratie veröffentlicht.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Plan zum Bürokratieabbau im Arbeitsschutz vorgelegt.
Der Bundestag hat am 10. Oktober 2025 in erster Lesung über den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes (Tariftreuegesetz) beraten.
In einer ohnehin angespannten Wirtschaftslage ist das Tariftreuegesetz ein Schritt in die falsche Richtung. Im Effekt werden mittelständische Unternehmen in Deutschland belastet, ausländische Wettbewerber hingegen nicht.
Am 27.08.2025 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Wehrdienstes - Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) beschlossen.
Mehr als 3 Millionen Arbeitslose – diese Zahlen müssen der Weckruf für die Politik sein. Deutschland braucht eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik. Ohne eine Reduzierung der Sozialausgaben und Reformen wird sich die Situation weiter verschärfen.
Der Maschinenbau muss gravierende Zusatzbelastungen stemmen: US-Zölle erschweren das Geschäft erheblich, zugleich schwächen steigende Sozialabgaben und hohe Steuern die Betriebe. Schnelles Handeln der Regierung ist gefordert.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau in Deutschland ist zum Halbjahr leicht gesunken, die Unternehmen halten aber auch in turbulenten Zeiten an ihren Stammbelegschaften fest.
Unternehmen im Maschinenbau zahlen gut, sollen aber trotzdem mittels des Tariftreuegesetz gebrandmarkt werden. Die Regierung steuert hier auf falschem Kurs - ebenso wie bei den weiter steigenden Sozialausgaben.
Auch in der Industrie nimmt die Beschäftigung ab und solange die Bundesregierung echte Reformen am Arbeitsmarkt verweigert, wird sich das Problem weiter verschärfen. Das spiegelt sich auch im Haushaltsentwurf wider.
Die Mindestlohnkommission hat in der dritten Beratungssitzung zur Mindestlohnanpassung am 27. Juni 2025 auf der Grundlage eines Vermittlungsvorschlags der Vorsitzenden einstimmig einen Beschluss über die Erhöhung des Mindestlohns gefasst.
Das von Arbeitsministerin Bas angedachte Rentenpaket mit Mehrausgaben löst keines der Probleme, sondern vergrößert sie. Unternehmen und Beschäftigte brauchen ernsthafte Strukturreformen.
Lohnnebenkosten müssen deutlich reduziert werden, nur dann ist mehr Beschäftigung zu erwarten. Hierzu braucht es eine echte Strukturreform in den Sozialversicherungszweigen.
Die EU und das Vereinigte Königreich haben beschlossen, einen Dialog über die Einreise und den Aufenthalt von Personen zu Geschäftszwecken aufzunehmen. Der VDMA hofft, dass dies Arbeitseinsätze in das Vereinigte Königreich erleichtert.
Die Unternehmen in Deutschland brauchen dringend Entlastung, auch bei den Arbeitsmarktregeln. Die Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Flexibilität.
Deutschland ist Schlusslicht der Industrienationen beim prognostizierten Wirtschaftswachstum. Es braucht Reformen auch am Arbeitsmarkt, die als schmerzhaft empfunden werden können.
Kein Wirtschaftswachstum, eine alternde Gesellschaft und steigende Ausgaben und Beiträge: Die Herausforderungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik könnten kaum größer sein.
Die Zukunft der Rentenfinanzierung ist die größte Lücke im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Um die Rente zukunftsfähig zu machen, braucht es auch unpopuläre Maßnahmen.
Der Arbeitsmarkt sendet ein deutliches Signal: Statt weiterer sozialer Wohltaten sind jetzt Strukturreformen gefragt, auch wenn sie unpopulär sein mögen.
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus zu sichern, fordert der VDMA verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Eine starke Industrie bedeutet eine starke Wirtschaft.
Die Tarifvertragsparteien der M+E Industrie in Baden-Württemberg haben einen Tarifvertrag geschlossen, der es Unternehmen ermöglicht, Arbeitnehmer zur Vermeidung von Kurzarbeit oder Entlassungen untereinander auszuleihen.
Die IG Metall möchte Industriearbeitsplätze sichern, indem sie tarifgebundene Unternehmen bevorzugt. Das ist der falsche Weg.
Der Maschinenbau bekommt die Rezession zu spüren - dennoch haben die Unternehmen 2024 nur knapp 1 Prozent ihrer Beschäftigten abgebaut. Auch jetzt sollen die Stammbelegschaften so gut wie möglich gehalten werden.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) hat im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ eine spezielle Studie zur Frage der Väterfreundlichkeit im Maschinen- und Anlagenbau in Auftrag gegeben.
Auch im Maschinen- und Anlagenbau wird die Beschäftigung in diesem Jahr absehbar etwas zurückgehen. Umso wichtiger, dass jetzt auch die Arbeitskosten gesenkt werden.
Weniger Bürokratie, ein Steuersatz von maximal 25 % und eine leistungsfähige Infrastruktur sind essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Nur durch mutige Reformen bleibt Deutschland ein starker Industriestandort.
Der VDMA fordert eine Arbeitsmarktpolitik, die Fachkräfte sichert, Leistung anerkennt, Flexibilität bietet und dadurch unsere Sozialsysteme stabilisiert.
Zum 1. Januar 2025 und im Laufe des nächsten Jahres werden im Bereich Arbeitsmarkt einige Änderungen erfolgen.
Das Bundeskabinett hat am 18.Dezember 2024 die Verlängerung der Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld beschlossen.
Es braucht Strukturänderungen und nicht die Ausweitung teurer Sonderformate. Die Bezugsverlängerung des Kurzarbeitergeldes ist ein politischer Fehler.
Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und eine langfristige Arbeits- und Fachkräftesicherung benötigen Anpassungsfähigkeit, einen flexiblen Arbeitsmarkt und eine zukunftssichere Sozialversicherung.
Der NRW-Maschinen- und Anlagenbau leidet nicht nur unter den Auswirkungen der globalen Herausforderungen, sondern auch unter der Umsetzung von EU-Regulierungen, der überbordenden Bürokratie oder der fehlenden Planungssicherheit.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hatte am 18.04.2023 einen Entwurf zur Regelung der Arbeitszeiterfassung veröffentlicht. Dieser fand in der Koalition bisher keine Zustimmung.
Es braucht einen Wandel in verschiedenen Bereichen des Bildungs- und Arbeitslebens, um mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen. Was genau, das untersucht die aktuelle Studie der Impuls-Stiftung des VDMA. Im Fokus steht dabei erstmals das Scharnier Studium/Berufseinstieg und die ersten Beschäftigungsjahre von Ingenieurinnen.
Zu wenige Frauen wählen diesen Karriereweg als Ingenieurin, weil technische Berufsbilder häufig unklar sind. Mit vorherrschenden Rollenbildern und Klischees muss aufgeräumt werden.
Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieurinnen und Ingenieure im Maschinenbau hat einen neuen Höchststand erreicht und der Bedarf wird weiter wachsen. Derzeit haben zwei von drei Unternehmen offene Stellen für Ingenieure zu besetzen.
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist keine Ausnahme: die Tariffindung bleibt nahezu unverändert auf niedrigem Niveau. Laut einer im Juni 2022 durchgeführten VDMA-Umfrage sind 31 Prozent der Maschinenbauer an einen Flächentarifvertrag gebunden. Vor zwei Jahren waren es 29 Prozent gewesen.
Der Maschinen- und Anlagenbau ist Träger und Treiber einer digitalen und nachhaltigen Produktion. Seine gutausgebildeten Beschäftigten – allein in Deutschland sind es über eine Million – tragen maßgeblich zu quantitativem und qualitativem Wachstum in der Welt bei. Doch zunehmender Fachkräftemangel droht diesen Erfolg auszubremsen.
Die Ausgestaltung wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen ist für die Zukunftsfähigkeit des Staates zentral wichtig, ebenso für den wirtschaftlichen Erfolg des Maschinen- und Anlagenbaus. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Lars Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts und ehemaliger Chef der Wirtschaftsweisen.
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Recruiting ist aufwändig und teuer, Fachkräfte oftmals wählerisch. Wie überzeugt man als Unternehmen Bewerber?
Korrekturarten – Wirkmechanismen - Auslegung Sowohl steigende Komfortansprüche in der Automobilanwendung als auch gesetzliche Vorgaben an stationäre Anlagen sind Treiber einer stetigen Geräuschreduktion in der Getriebeentwicklung. Gleichzeitig wird nach höchsten Leistungsdichten gestrebt. Um sowohl geringe Geräuschanregung, als auch hohe Tragfähigkeit zu erzielen, kommt der Auslegung geeigneter Verzahnungskorrekturen eine immer größere Bedeutung zu.
11. + 12. Dezember 2025 | Wegen der authentischen Ansprache setzen viele Unternehmen bei der Nachwuchswerbung auf die eigenen Azubis, um Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Der VDMA bietet die passende digitale Schulung für Ihre technischen Azubis.
Einfluss der Verzahnungs-Makrogeometrie - Herstellung von Verzahnungskorrekturen Sowohl steigende Komfortansprüche in der Automobilanwendung als auch gesetzliche Vorgaben an stationäre Anlagen sind Treiber einer stetigen Geräuschreduktion in der Getriebeentwicklung. Gleichzeitig wird nach höchsten Leistungsdichten und günstigen Wirkungsgraden gestrebt. Um sowohl geringe Geräuschanregung, als auch hohe Tragfähigkeit bei günstigen Wirkungsgraden zu erzielen, kommt der Auslegung geeigneter Verzahnungskorrekturen eine immer größere Bedeutung zu.
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